Powell sagt, Zinssenkungen allein würden die Probleme des US-Immobilienmarktes nicht lösen.
Die jüngste Zinssenkung der US-Notenbank um 0,25 Prozentpunkte hat eine neue Debatte darüber ausgelöst, ob niedrigere Zinsen den angeschlagenen US-Immobilienmarkt wiederbeleben könnten. Doch Fed-Chef Jerome Powell dämpfte diese Erwartungen umgehend und erklärte, die Maßnahme werde weder Käufern noch Verkäufern nennenswerte Entlastung bringen.
Powell sagte am Mittwoch, der Wohnungssektor stehe weiterhin vor großen Herausforderungen, die durch kleine Zinssenkungen allein nicht gelöst werden könnten.
"Activity „Der Wohnungssektor bleibt schwach“, sagte Powell und merkte an, dass Probleme mit der Bezahlbarkeit und dem Angebot den Markt weiterhin stark belasten.
Warum Zinssenkungen Hauskäufern möglicherweise nicht viel helfen
Powell wurde gefragt, ob niedrigere Zinssätze die Bezahlbarkeit verbessern könnten, insbesondere für Erstkäufer und jüngere Haushalte. Seine Antwort war unmissverständlich.
„Der Wohnungsmarkt steht vor einigen wirklich bedeutenden Herausforderungen“, sagte Powell.
„Ich glaube nicht, dass eine Senkung des Leitzinses um 25 Basispunkte für die Menschen einen großen Unterschied machen wird.“
Zwar können Zinssenkungen die Kreditkosten im Laufe der Zeit senken, doch Powell betonte, dass die Probleme, mit denen der Wohnungsmarkt heute konfrontiert ist, weit über die Zinssätze hinausgehen.
Das geringe Wohnungsangebot ist das größte Problem
Laut Powell ist der Mangel an verfügbaren Wohnungen nach wie vor das Hauptproblem, das den Wohnungsmarkt bremst.
Viele Hausbesitzer haben sich während der Pandemie sehr niedrige Hypothekenzinsen gesichert und sind nun nicht bereit zu verkaufen. Ein Umzug würde bedeuten, diese niedrigen Zinsen aufzugeben und eine deutlich höhere Hypothek aufzunehmen, was den Umzug verteuern würde.
„Das Wohnungsangebot ist gering“, sagte Powell.
„Viele haben ihre Kredite zu sehr niedrigen Zinssätzen umschuldet, und ein Umzug ist für sie teuer. Bis sich das ändert, ist es noch ein langer Weg.“
Diese Situation hat zu angespannten Lagerbeständen und hohen Preisen geführt, obwohl die Nachfrage nachlässt.
Ein Problem, das die Fed nicht allein lösen kann.
Powell betonte, dass das Wohnungsangebot außerhalb der direkten Kontrolle der Fed liege. Die Geldpolitik könne zwar die Zinssätze beeinflussen, aber nicht die Anzahl der neu gebauten Wohnungen erhöhen.
„Wir haben in diesem Land schon seit langer Zeit nicht genug Wohnraum geschaffen“, sagte Powell.
„Wir brauchen einfach mehr Wohnraum unterschiedlicher Art.“
Der jahrelange Baustopp hat zu einer Knappheit geführt, die die Preise weiterhin in die Höhe treibt, insbesondere in beliebten Ballungsräumen.
Hohe Zinsen und Börsenrücknahmen verschärfen die Marktspannungen.
Die angespannte Lage auf dem Wohnungsmarkt wird durch die weiterhin hohen Hypothekenzinsen verschärft. Zwar werden die Zinssätze von der US-Notenbank beeinflusst, sie sind jedoch nicht direkt an den Leitzins gekoppelt. Daher sind die Hypothekenzinsen höher geblieben, als viele Käufer erwartet hatten.
Diese Bedingungen haben auch Verkäufer abgeschreckt. Viele Hausbesitzer ziehen es vor, ihre Häuser vom Markt zu nehmen, anstatt eine geringere Nachfrage oder niedrigere Preise zu akzeptieren.
Aktuelle Daten unterstreichen diesen Trend:
- Die Zahl der Börsenrücknahmen im Oktober stieg im Vergleich zum Vorjahr um 38 %.
- Die Zahl der Börsenrücknahmen im Jahr 2025 ist im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Jahr 2024 um etwa 45 % gestiegen.
Da es weniger Verkäufer und vorsichtige Käufer gibt, ist der Markt activity bleibt langsam.
Was das für den Wohnungsmarkt bedeutet
Powells Äußerungen deuten darauf hin, dass Zinssenkungen allein den Wohnungsmarkt kurzfristig nicht ankurbeln werden. Solange das Angebot nicht steigt und sich die Bezahlbarkeit verbessert, dürften die Herausforderungen für Käufer, insbesondere für Erstkäufer, anhalten.
Laut Powell und Wohnungsbauexperten hängt der weitere Weg weniger von den Zinssätzen ab, sondern vielmehr von langfristigen Lösungen, darunter verstärkte Bautätigkeit und ein besseres Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage.
Der Wohnungsmarkt steckt derzeit in einer Sackgasse: Hohe Preise, begrenztes Angebot und hohe Kreditkosten belasten die Haushaltsbudgets. Für eine direkte Finanzierungsberatung oder Informationen zu Ihren Hypothekenoptionen besuchen Sie 👉 Nadlan Capital Group.


















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